Burgholzhausen/ Dezember 4, 2021

Gelebtes Ehrenamt in Burgholzhausen

Ei gude,

Auch in diesem Jahr waren sie alle in Burgholzhausen da. Man hat sie nicht in persona so oft gesehen wie früher, aber sie haben auch in diesem besonderen Jahr alle wieder gewirkt. Das Ehrenamt hat viele Gesichter.

  • Die Feuerwehrleute, die auch gestern wieder für andere Menschen im Einsatz waren und die Unfallstelle an der Umgehungsstraße gesichert haben.
  • Die Turnübungsleiter des TVB, die sich für mehr Bewegung für Kinder einsetzen, oder immer wieder andere motivieren, sich auch zu Pandemie-Zeiten sportlich zu betätigen und das Sportabzeichen zu machen, und zwar Jung und Alt. Oder die langjährigen guten Geister, die im Fußballerheim immer wieder nach dem Rechten sehen, die den Grill anwerfen, während andere auf dem Trainingsplatz kicken. Oder die Jugendtrainer, die inzwischen erfolgreich Jungen und auch eine Mädchenmannschaft trainieren und dabei sich permanent mit den geänderten Corona-Verhaltensregeln auseinandersetzen. Da sind auch die, die in der Pandemiezeit kräftig mit angepackt haben, und bei Renovierungsarbeiten dabei waren oder beim Aufstellen eines Kassenhäuschens.
  • Oder auch die, die auf dem Tennisplatz eine Gartenhütte hinstellen und für die Boule-Bahn sorgen und natürlich auch da sind, wenn die Plätze wieder winterfest gemacht werden müssen.
  • Da sind die Holzhäuser Adler, die nicht nur mit ihrer SGE mitfiebern, sondern auch ein bäriges Herz für Kinder haben. In diesem Jahr mit kleinen Aktionen.
  • Es gibt die vielen Sängerinnen und Sänger im Stadtteil, die auch in Pandemiezeiten für musikalische Unterhaltung sorgen, ob mit tollen Videos mit der rennenden LaCappella-Familie oder als Begleitung beim Martinszug dabei sind, wie die Choryfeen oder beim adventlichen Herzwärmen der Sängervereinigung in den Pflegeheimen der Stadt oder beim meditativen Gottesdienst.
  • Für notgedrungen kleines Kulturprogramm sorgte auch wieder der Verein Altes Rathaus, und half darüber hinaus jungen Talenten zu Auftrittsmöglichkeiten in angespannter Lage.
  • Da war der Kerbeverein, dem es mit vereinten Kräften gelang ein sicheres Herbstfeuer mit Corona-Teststation und herrlichem Sonnenuntergang mit Feldbergblick zu zaubern.
  • Auch sie waren da, und haben Anstrengungen unternommen, ihre Vereinsarbeit zu präsentieren: die Geflügelzüchter, die jetzt im zweiten Jahr keine jährliche Ausstellung machen konnten und auch keinen Grillabend. Sie kümmerten sich um die Tiere, die viele Familien immer wieder gerne beim Spaziergang besuchen.
  • Da ist der Jäger, der jede Woche mit einem neuen Tierfoto am Gartentor, die Passanten erfreut und dabei zeigt, wie artenreich unsere Umgebung doch ist.
  • Da sind auch die Burgholzhäuser Privatmenschen, die den Schleiereulen einen besonderen Brutplatz geben und sie hegen und pflegen.
  • Da war der Traktorclub, der den langen Weg in den Hessenpark auf sich genommen hat, um ihre Fans an den alten Maschinen zu erfreuen.
  • Aber auch der Motorsportclub Bad Homburg, der trotz der unsicheren Lage, mit dem Horex-Treffen auf dem Parkplatz hinter der Schule wieder für Leben im Ort gesorgt hat.
  • Da sind die Landfrauen, die auch in diesem Jahr ihre Mitglieder immer wieder mit kleinen Grüßen und gar einem Grillfest überraschten, als es die Situation gerade mal zugelassen hat, nachdem Veranstaltungen in der Alten Schule aufgrund der Saalgröße so gut wie unmöglich waren. Und die den Weihnachtsbaum wieder so fröhlich geschmückt haben.
  • Da sind aber auch die Schützen, die beim Ortsbeirat auf der Matte standen, um finanzielle Unterstützung für ihr Vereinsheim zu bekommen, um den Bewirtungsbetrieb leichter durchführen zu können und so den Burgholzhäusern langfristig zusätzliche Ausgehmöglichkeiten zu bieten.
  • Nicht zu vergessen die beiden Kirchen am Ort, die immer wieder zeigen, dass gelebte Ökumene für sie normal ist, wie bei dem jährlichen Martinszug und vielen anderen Gelegenheiten oder bei dem Pfarrgartenprojekt, wo Biodiversität Einzug halten soll.
  • Nicht zuletzt sind da die Fördervereine von Spatzennest und der Grundschule, die auf die Idee mit dem Halloweenfeuer auf dem Spielplatz kamen. Auch die Kümmerer in der Grundschule, die die Aktion Weihnachten im Schuhkarton lebendig halten!
  • Aktiv war auch die Burgspielschar, die im letzten Jahr ein Winterstück und mit dem Froschkönig auch wieder ein Sommerstück in Vorbereitung hatte und beides absagen musste, aber dafür die Friedrichsdorfer Sommerbrücke zu Gast auf der Alten Burg aufnahm und zu mehreren Terminen für die Bewirtung sorgte.
  • Da war der Verein, der für die Flüchtlingskinder kurzfristig eine Kinderfreizeit auf dem Gartenstück am Ortsausgang organisierte und für viel Kinderlachen sorgte.
  • Oder die Hausaufgabenhilfen, die auch in Pandemiezeiten, in der Grundschule Kindern immer wieder Unterstützung geben.
  • Da sind die Mitglieder des im Frühjahr neu gewählten Ortsbeirates, die sich ständig für ihren Stadtteil einsetzen, aber auch Menschen, die anderen Parteien angehören und nicht im Beirat vertreten sind und denen Burgholzhausen und Friedrichsdorf auch am Herzen liegt.
  • Immer wieder aktiv Kontakt gepflegt zu den älteren Mitmenschen hat auch in diesem Jahr der Burgholzhäuser Seniorenbeirat, obwohl die Umstände ohne Impfung in der sogenannten vulnerablen Gruppe sehr schwierig war. Auch sie verteilen dieser Tage wieder persönlich die kleinen Weihnachtsgeschenke der Stadt Friedrichsdorf an die Seniorinnen und Senioren, zusammen mit den Ortsbeiratsmitgliedern.
  • Nicht zuletzt ist da der Vereinsring, wo fast alle Burgholzhäuser Vereinen mitwirken, der auch in diesem Jahr wieder für das Aufstellen des Maibaums mit den Vereinsemblemen und des Weihnachtsbaums gesorgt hat und derzeit wieder Spenden für in Not geratene und bedürftige Menschen sammelt, damit auch ohne Weihnachtsmarkteinnahmen, etwas Not in unserem Stadtteil gelindert werden kann.
  • Und da gibt es noch viele, viele mehr, ob es ein Kassierer bei den WirFriedrichsdorfern ist, die Mitglieder des Posaunenchors, die beim Open-Air-Gottesdienst aufspielen, oder die Aktiven des DRK, die wieder aktiv Sanitätsdienste in gefüllten Fußballstadien schieben oder einfach die Burgholzhäuser mit einem Benefizflohmarkt überraschten und weiterhin sichere Blutspendetermine ermöglichen oder die Wartenden beim Impfzentrum in der Stadtverwaltung in der Hugenottenstraße mit heißen Getränken versorgen. Oder die jungen Leute, die immer wieder Einkaufsdienste übernommen haben oder die Nachbarn, die einfach für einander da sind, um nach Post, Blumen oder Haustieren zu schauen.
  • Auch wer hier jetzt nicht extra erwähnt wurde, soll nicht vergessen sein und sich einfach mal selbst auf die Schulter klopfen.

Das Ehrenamt hat so viele Gesichter, so viele Menschen, die in irgendeiner Form mit anpacken, um für andere da zu sein, ob im Vorstand eines Vereins oder als Mitglied oder einfach so ohne Verein. Der jährliche Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember soll daran erinnern, auch diesen Menschen einmal ein Dickes Danke zu sagen. Respekt für Eure Arbeit, die so viele positive soziale Aspekte in sich trägt, einfach unbezahlbar und für unsere Gesellschaft so wichtig ist. Einfach beachtlich ist dieses fortwährende Engagement der vielen Frauen und Männern in unserem Stadtteil. So viel Engagement im Ort trotz Pandemie und Beschränkungen ist einfach klasse!

Da könne sich annere was von Euch abgugge! DANKE!

 

Übrigens, die Burgholzhäuser Stadtteilseite wird auch rein ehrenamtlich gestemmt. Um so mehr freue ich mich, dass gestern eine besonders runde Besucherzahl in der Statistik auftauchte: 400.100 Besucher bei über 1 Million Aufrufen. Eure Treue ist auch eine Art des Danks!

Burgholzhäuser Stadtteilseite Nutzerzahlen

 

Merci und einen schönen zweiten Advent.

Eure Susanne

 

Adventskranz, 2. Advent, Burgholzhausen, Lichter

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