burgholzhausen/ Juni 2, 2019

Blut ist lebensrettend – Der DRK-Blutspendedienst lädt daher zum Spendetermin ein

Blut ist lebensrettend. Für viele Therapien oder bei Blutverlust durch einen Unfall oder eine Verletzung sind Bluttransfusionen nötig, oft sogar lebensentscheidend. Trotz intensiver Forschung gibt es keinen gleichwertigen künstlichen Ersatz für eine Blutspende. Daher liegt es an jedem Einzelnen, die Patientenversorgung durch eine Blutspende zu ermöglichen.

Das DRK lädt zur Blutspende herzlich ein am Dienstag, dem 11. Juni 2019 von 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr in die Erlenbachhalle, Josef-Baumann-Straße 15 in Ober-Erlenbach – unserem Nachbarort. In Burgholzhausen finden leider keine Blutspendetermine mehr statt, daher weisen wir an dieser Stelle gerne für das DRK auf Spende-Möglichkeiten in direkter Nachbarschaft hin.

Durch moderne Operationsmethoden ist es in den letzten Jahren zwar gelungen, den allgemeinen Bedarf an Spenderblut zu reduzieren, demgegenüber steht jedoch die steigende Zahl an älteren Menschen und vermehrte Möglichkeiten in der Patientenbehandlung. Die moderne Medizin hält beispielsweise in der Krebstherapie neue Therapiemethoden bereit, die heute bereits 19 % des Blutbedarfs ausmachen. Auch verunfallte Patienten benötigen schnell eine Transfusion um den hohen Blutverlust auszugleichen, meist liegt der Bedarf bei mehr als einem Präparat pro Patient. Doch ohne Spenderblut ist dies alles nicht möglich. Hier ist das Engagement eines jeden Einzelnen gefragt, damit die Patienten in den Krankenhäusern ausreichend versorgt sind.

Jede Spende zählt. Blut spenden kann jeder Gesunde von 18 bis zum 73. Geburtstag, Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss sollten Spender eine gute Stunde Zeit einplanen. Eine Stunde, die ein ganzes Leben retten kann. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen.

Foto: DRK